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Lohsepark: Eine Mahnung des Nichtvergessens


Am Freitag, den 1. August 2025 lädt von 16 bis 17 Uhr das Projekt „Bei Anruf Kultur “ anlässlich des 80. Jahrestages des Kriegsendes zu einer besonderen Art der musealen Geschichtsbegegnung ein. In der einstündigen auditiven Führung begeben sich die Museumsangestellten zum jeweiligen Themenschwerpunkt mit Euch auf eine Reise in Eure historiographische Vorstellungskraft.

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Die Geschichte des Hannoverschen Bahnhofs rückt in den Fokus. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der damalige Hannoversche Bahnhof als ein Vorort der Vernichtung genutzt. Von diesem dunklen Punkt unserer dunklen Vergangenheit begannen die Nationalsozialisten die Deportationen von über 8000 Jüdinnen und Juden sowie Sinti*zze und Rom*nja in die Ghettos, Konzentrationslager und Vernichtungslager aus Hamburg und Norddeutschland. Auf dem Gelände befindet sich heute der Lohsepark, wo auch der Gedenkort „denk.mal“ Hannoverscher Bahnhof eingebunden ist.


Das Projekt bietet die unterschiedlichsten telefonischen Rundgänge an. Von Denkmal über Literatur bis Kunst wird dem Zuhörenden alles geboten was Ihr gerade vor Ort physisch und visuell nicht erleben könnt.


Bei  „Bei Anruf Kultur“ ist ein gemeinschaftliches Projekt, welches vom „Blinden und Sehbehindertenverein e.V. (BSVH)“ und „grauwert“ Büro für Inklusion und demographiefeste Lösungen  gemeinsam in der pandemischen Phase gegründet worden ist. Mittlerweile sind fast 100 Museen bundesweit in dem Projekt organisiert.


Vordergründig wird das Projekt „Bei Anruf Kultur“ von der Aktion Mensch und der Hamburger Behörde für Kultur und Medien unterstützt. Ihr müsst Euch hier kostenlos anmelden.


An dieser Stelle möchten wir Euch einladen, auch einmal einen Blick auf www.einfal.de zu werfen.

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