Veranstaltungen
Filmvorführung im Goldbekhaus: Gegen das Vergessen
Im Rahmen der Woche des Gedenkens: Am Freitag, den 30. Januar 2026, findet auf der Bühne zum Hof im Goldbekhaus eine Filmvorführung und Diskussion über die Erinnerungen der Überlebenden der Konzentrations- und Vernichtungslager im Zweiten Weltkrieg statt. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und ist kostenfrei.
Goldbekhaus (Bühne zum Hof)
Moorfuhrtweg 9
22301 Hamburg
Der Anlass für die Woche des Gedenkens ist der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, am 27. Januar 1945. 81 Jahre später zeigt das Goldbekhaus Fred Turnheims Film „Die Kinder der Schweigenden“, der das fragile Gleichgewicht zwischen dem Gedächtnis und dem Verstummen ehemaliger KZ-Häftlinge beleuchtet.
Angesichts des Schwindens der Zeitzeugengeneration stellt sein Film die Frage nach der Zukunft der Erinnerungskultur: Wer trägt das Erlebte weiter, wenn die letzten Überlebenden nicht mehr da sind? Der Film lässt drei Generationen zu Wort kommen, um die generationsübergreifenden Auswirkungen des nationalsozialistischen Terrors bis in die Gegenwart sichtbar zu machen.
Nach der Vorführung diskutieren Regisseur Fred Turnheim und Irmi Fuchs, die Tochter eines ehemals Verfolgten und Mitbegründerin des VEVON-Verbandes (Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V.) über das Erbe des Schweigens und die Anerkennung bisher verleugneter Opfergruppen.
Das Sprungnetz-Team wünscht Euch einen interessanten Abend mit Zeitzeug*innen und geschichtsinteressierten Menschen.
An dieser Stelle möchten wir Euch einladen, auch einmal einen Blick auf www.einfal.de zu werfen.
Für eine ruhige Fahrt zum Goldbekhaus nehmt Ihr am besten die öffentlichen Verkehrsmittel des HVVs. Die Fahrplanauskunft findet Ihr hier: HVV.









