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Veranstaltungen

Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute

Mit Unterstützung der Hamburger Bürgerschaft wird ab dem 19. Januar bis zum 18. Februar die Wanderausstellung „Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute“ gezeigt. Sie findet anlässlich des Gedenktags der Opfer des Nationalsozialismus in der Diele des Hamburger Rathauses statt.

Rathausmarkt 1
20095 Hamburg

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Die Ausstellung soll darüber aufklären, wie Weltbilder und Gewalttaten der extremen Rechten sich über die Jahrzehnte nach dem Ende des NS-Regime entwickelt haben. In den vergangenen Jahren gab es hunderte Gewalttaten mit vielen Verletzten und sieben Toten, was in Hamburg bislang kaum bekannt ist. Es kommen Hinterbliebene der Opfer zu Wort und die Geschichten der Betroffenen dieser Gewalt werden erzählt. Es wird auch aufgezeigt, wie sich die Gegenwehr der Hamburger Gesellschaft und der Politik gegen die Angriffe der extremen Rechten darstellt.


Ergänzt wird die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm aus Vorträgen, Rundgängen, Diskussionsveranstaltungen und Filmvorführungen.


Zu Beginn der Ausstellung findet die Eröffnungsveranstaltung ab 19 Uhr statt. Es sprechen Carola Veit, Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft, Prof. Dr. Oliver von Wrochem, Vorstand der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte, Gülüstan Avcı, Witwe des von Neonazis ermordeten Ramazan Avcı, sowie Alyn Šišić und Lennart Onken, Kurator*innen der Ausstellung. Eine Anmeldung ist unter Hamburgische Bürgerschaft erforderlich.


Neben der Ausstellung geht auch die Homepage „Rechtegewalt-hamburg.de“ online. Sie präsentiert Ergebnisse des Forschungsprojekts „Hamburg rechtsaußen. Rechtsextreme Gewalt- und Aktionsformen in, mit und gegen städtische Gesellschaft“. Es ist eine Kooperation der „Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen“ und der „Landeszentrale für politische Bildung Hamburg“. Die Inhalte der Ausstellung bildeten den Grundstein für das Forschungsprojekt.


Termin: 19. Januar bis 18. Februar Montag bis Freitag, 7 Uhr bis 19 Uhr, Samstag 10 Uhr bis 18 Uhr und Sonntag 10 Uhr bis 17 Uhr


Erreichbarkeit: U3 Haltestelle Rathaus, weiter zu Fuß ca. 1 Minute


Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich.


Das Sprungnetz-Team wünscht viel Spaß.

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