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Zehn gesunde und leckere heimische Wildkräuter

Essen & Trinken

Wir geben so viel Geld für Vitamine und Arzneimittel aus, obwohl uns die Natur mit so vielen Wildkräutern versorgt, die genau dasselbe liefern können. Wir vom Sprungnetz-Team haben für Euch eine Übersicht über zehn heimische Kräuter erstellt, die in unseren Parks und Wäldern wachsen.

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Bärlauch (Wilder Knoblauch)

Die jungen Blätter sind verdauungsfördernd und können im Pesto und als Salat gegessen werden. Der Bärlauch kann auch als Knoblauchersatz genommen werden.


Breitwegerich (Spitzwegerich)

Die Blätter könnt Ihr im Salat essen, und der Saft aus den Blättern wirkt antibakteriell auf Wunden (wichtig: den Saft aus dem Blatt auf ein Tuch pressen und auf die Wunde legen).


Brennnessel

Die Blätter wirken entwässernd und sorgen gegen Blasenentzündung vor. Verarbeiten kann man die Brennnesselblätter zu Tee oder im Salat (Ältere Blätter in der Pfanne anbraten, um die Brennnesselhaare zu zerstören.)


Franzosenkraut

Franzosenkräuter sind Nährstoffbomben. Der oberirdische Teil der

Pflanze kann als Spinat und in Suppen Sowie als Smoothie mit Früchten verwendet werden.


Gänseblümchen

Essen könnt Ihr die Blüten, sie sind appetitanregend und entzündungshemmend, verwenden könnt Ihr sie als Salat und als essbare Dekoration.


Gewöhnlicher Beifuß

Die oberirdischen Pflanzenteile haben viele gesunde Inhaltstoffe. Man kann sie zu fettigen Speisen hinzufügen, um sie bekömmlicher zu machen. Außerdem hat der Beifuß einen Inhaltsstoff (Artemisinin), der gegen Malaria hilft. Die Entdecker haben 2025 den Nobelpreis dafür erhalten.


Gundermann

Essbar sind die Blätter, sie wirken Schleimlösend und entwässernd. Verwenden kann man sie für Salate oder Kräuterbutter und in Suppen.


Löwenzahn

Die Blüten und Blätter sind verdauungsfördernd und stoffwechselanregend. Verwenden könnt Ihr sie als Salate und als essbare Verzierung. Aus der Blüte kann man Löwenzahnhonig herstellen.


Schafgarbe

Die Blüte und die überirdischen Teile sind essbar und verdauungsfördernd. Aus der Blüte kann man Sirup kochen, aus den anderen Teilen Tee und sie außerdem für Suppen verwenden.


Vogelmiere

Die Blüte und Blätter sind essbar, regen Nieren und Lymphen an und sind schleimlösend. Verwenden kann man sie für Salat oder Suppen und kleingehackt und frisch aufs Butterbrot.


Wenn man nicht so viel Ahnung hat, sollte man nur die Kräuter nehmen, bei denen man sich sicher ist, da es häufig auch giftige Wildkräuter gibt, die den ungiftigen ähneln.


Deswegen lohnt es sich, eine Führung mit einer fachlichen Anleitung zu machen, oder ein gutes Wildkräuter-Buch dabei zu haben.


Nehmt aus der Natur bitte nur was Ihr wirklich braucht, denn eine Natur ohne Wildkräuter ist wie ein Meer ohne Fische. Wir sollten mit den Ressourcen, die uns die Natur schenkt, achtsam umgehen.

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