Schau: Hamburgs Kulturszene unter der NS-Diktatur
Veranstaltungen
Wie veränderte sich das Hamburger Kulturleben nach 1933? Die Ausstellung „Kultur unter Kontrolle“ geht dieser Frage auf den Grund. Vom Donnerstag, den 5. Februar bis zum Dienstag, den 10. März 2026, beleuchtet die Ausstellung in der Diele des Hamburger Rathauses dieses dunkle Kapitel unserer Hansestadt. Zu sehen ist die Ausstellung montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 18 und sonntags von 10 bis 17 Uhr.
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg
Raum: Diele
Während unsere Stadt für eine moderne und vielfältige Kunst- und Musikszene bekannt war, geriet sie mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten unter die strikte Kontrolle der neu geschaffenen Kulturbehörde.
Die Ausstellung dokumentiert den Übergang von der kulturellen Vielfalt der Weimarer Republik hin zur staatlichen Instrumentalisierung und Überwachung nach 1933. Erfahrt durch sie mehr über die düstere Seite der Hamburger Kulturgeschichte: Wie wurden Museen, Theater und Opern im Nationalsozialismus gleichgeschaltet?
Als Besucher*innen erhaltet Ihr Einblicke in die Geschichte prägender Institutionen wie der Staatsoper, der Laeiszhalle und namhafter Museen, die ihre Archive für diese Aufarbeitung geöffnet haben. Die Schau versteht sich zudem als Beitrag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.
Die Wanderausstellung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte basiert auf einem zweijährigen Forschungsprojekt, das von der Behörde für Kultur und Medien initiiert wurde.
Wichtiger Hinweis: Die Ausstellung ist vom 4. März abends bis 7. März abends geschlossen.
Gruppenführungen sind über den Museumsdienst Hamburg buchbar.
Entweder per Telefon 040 4 28 13 10, per E-Mail info@museumsdienst-hamburg.de oder online: Rundgang durch die Ausstellung "Die Hamburger Kulturlandschaft im Nationalsozialismus" (2 Stunden) - Museumsdienst Hamburg
Begleitend zur Ausstellungerwartet Euch ein breites Spektrum an Veranstaltungen. Entdeckt neue Perspektiven bei Vorträgen und Filmen oder beteiligt Euch an öffentlichen Rundgängen und Diskussionen. Eine ausführliche Übersicht findet Ihr hier.
Das Sprungnetz-Team wünscht Euch einen erkenntnisreichen Einblick in die Vergangenheit, der zum Nachdenken und Diskutieren anregt.
An dieser Stelle möchten wir Euch einladen, auch einmal einen Blick auf www.einfal.de zu werfen.
Für eine ruhige Fahrt zum Hamburger Rathaus nehmt Ihr am besten die öffentlichen Verkehrsmittel des HVVs. Die Fahrplanauskunft findet Ihr hier: HVV.










