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Das Schachblumen-Wunder am Junkernfeld

Jedes Jahr im April verwandelt sich das Junkernfeld zwischen Hörsten und Over in eine beeindruckende Naturkulisse. Auf den feuchten Wiesen des Naturschutzgebiets „Untere Seeveniederung und Over Plack“ blüht die seltene Schachblume (oder Schachbrettblume). Mit ihren markanten, purpur gemusterten und vereinzelt reinweißen Glockenblüten gehört sie zu den botanischen Besonderheiten Deutschlands. Am Samstag, den 18. April, und am Samstag, den 2. Mai 2026, könnt ihr Euch einer von zwei geführten Touren anschließen, wenn Ihr mehr über dieses Naturwunder erfahren möchtet.

Erlebt Deiche, Schleusen und den größten Bestand an Schachbrettblumen in ganz Deutschland:


Wer die Natur vor der eigenen Haustür neu entdecken möchte, sollte sich dem naturkundlichen Spaziergang der Seevetaler Grünen am 18. April anschließen. Die Gruppe trifft sich um 10 Uhr am Aussichtsturm Junkernfeldsee in Hörsten, um von dort aus gemeinsam das Junkernfeld und die 10 Hektar große „Seevengeti“ (Kunstwort aus Seeveniederung und der Serengeti in Tansania) zu durchstreifen. Es erwartet die Teilnehmenden ein spannender Vormittag an der frischen Luft mit vielen Einblicken in die ökologische Vielfalt der Region.


Am Samstag, den 2. Mai 2026, laden das Nature Writing Festival und der Heimatverein Winsen zu einem besonderen literarisch-historischen Spaziergang ein. Ab 14 Uhr führt die Route von der Bushaltestelle Wuhlenburg/Schleuse durch die Landschaft, wobei Hans-Helmut Poppendieck, der langjährige Kustos des Botanischen Gartens Hamburg, die Wanderung mit seinem umfassenden botanischen Wissen bereichert. Die Tour dauert etwa 2,5 Stunden und erfordert wasserfestes Schuhwerk sowie eine vorherige Anmeldung unter info@jarchow-media.de, da die Gruppengröße auf 25 Personen begrenzt ist. Die Teilnahme ist kostenfrei, über Spenden freut sich der Verein jedoch sehr. Der Startpunkt ist bequem mit der Buslinie 149 ab Harburg-Rathaus oder Winsen/Luhe erreichbar.


Die Legende von Junker und Braut


Der Volksmund erzählt sich eine rührende Geschichte über die Entstehung der Blumen: Ein Junker, der das Schachspiel mehr liebte als seine Braut, wurde von Elfen zur Strafe in eine Blume mit Schachbrettmuster verwandelt. Die Braut, die untröstlich war, bat darum, bei ihm zu sein. Die Elfen verwandelten auch sie, passend zu ihrem weißen Kleid, in eine schlichte, weiße Blume. So blühen die beiden heute Seite an Seite auf dem Feld.


Deiche, Schafe, weites Land


Wichtige Hinweise für Euch als Besucher*innen: Das Junkernfeld lässt sich auch wunderbar auf eigene Faust erkunden. Da es sich um ein geschütztes Gebiet handelt, gelten jedoch strikte Regeln:

  • Wegegebot: Die markierten Pfade dürfen nicht verlassen werden.

  • Leinenpflicht: Hunde müssen zwingend angeleint bleiben.

  • Ruhe: Um die Tierwelt nicht zu stören, ist unnötiger Lärm zu vermeiden.

Ein Tipp vom Sprungnetz-Team: Wer in einer hellen Vollmondnacht zum Feld kommt, soll laut der Sage sogar die Elfen dort tanzen sehen können


Schaut doch auch mal bei www.einfal.de vorbei, wir laden Euch herzlich zum Stöbern ein.


Ob bei Vollmond oder Sonnenschein: Mit dem HVV reist ihr entspannt an. Eure Verbindung findet Ihr ganz einfach über die HVV-Auskunft.

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