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Performance-Parcours auf der Kunstmeile Hamburg

Am Samstag, den 15. August 2026, bieten alle sechs Häuser der Kunstmeile von 11 bis 17:30 Uhr der internationalen Performancekunst eine Bühne. Der renommierte New Yorker Choreograf Raja Feather Kelly und seine Tanzkompanie „the feath3r theory“ zeigen ihr Projekt „DOOMERS“. Der Eintritt ist frei.

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Der Parcours startet um 11 Uhr im Bucerius Kunst Forum und endet um 17:30 im Kunsthaus Hamburg. Neben den Hauptperformances werden auch temporäre „Performance Studies“ als Interventionen auf den Ausstellungsflächen bzw. in den Räumlichkeiten gezeigt. Alle Häuser sind nur einen kurzen Fußweg voneinander entfernt, so dass Ihr Euch, wenn Ihr wollt, alle Darbietungen stressfrei der Reihe nach anschauen könnt. Den genauen Zeitplan der einzelnen Auftritte findet Ihr hier.


Was ist die Kunstmeile Hamburg?


Die Kunstmeile Hamburg ist ein Zusammenschluss von sechs bekannten Museen/Kunsthäusern inmitten Hamburgs. Dies sind im Einzelnen:



· das Bucerius Kunst Forum

· die Deichtorhallen Hamburg

· die Hamburger Kunsthalle

· das Kunsthaus Hamburg

· der Kunstverein in Hamburg

· das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G)



Die Häuser bieten einen breiten Querschnitt unterschiedlicher Kunstformen. Von klassisch bis zeitgenössisch, von Malerei, über Bildhauerei, Fotografie oder Design bis hin zu Kunsthandwerk ist fast jede Art von Kunst dort zu bewundern. Personen unter 18 Jahren haben generell freien Eintritt, jeden ersten Donnerstag im Monat bieten die Kunsthalle, das Museum für Kunst und Gewerbe sowie die Deichtorhallen ab 18 Uhr freien Eintritt für alle.


Wer ist Raja Feather Kelly?


Kelly ist ein vielfach preisgekrönter Choreograph, Regisseur und Leiter der „the feath3r theory“. Einen kurzen Querschnitt von dem, was dieses Ensemble bisher so alles auf die Bühne gebracht hat, könnt Ihr im Video auf der Homepage der Tanz-, Theater- und Mediencompany betrachten. Kellys Werke und Produktionen wurden von zahlreichen führenden Kunstkritiker*innen oft hoch gelobt oder gefeiert. So erschienen etwa in der New York Times, der Vogue oder im New Yorker überwiegend positive Rezensionen. Die Liste seiner Preise ist lang, zuletzt erhielt er 2025 den Doris Duke Artist Award. Ein ausführliches Interview mit dem Künstler, in dem er sich unter anderem zu den Themen Tanz, Kunst und seinem persönlichen Leben äußert, findet Ihr hier.


Das Sprungnetz-Team wünscht Euch viele spannende Eindrücke und positive Überraschungen.


An dieser Stelle möchten wir Euch einladen, auch einmal einen Blick auf www.einfal.de zu werfen.


Für eine bequeme Anreise zur Kunstmeile empfiehlt es sich, die öffentlichen Verkehrsmittel des HVVs zu nutzen. Die Fahrplanauskunft des HVVs findet Ihr hier: HVV.



Ansichten eines Kunstbanausen (eine Glosse)



Wenn Ihr Euch jetzt fragt „Wie genau sieht so eine Performance denn aus?“, dann seid Ihr mit diesem Problem nicht alleine. Selbst nach Studium einiger ausführlicher, aber recht wolkig formulierter Beschreibungen des Events, wie etwa hier, ist auch beim Schreiber dieses Artikels keine wirklich konkrete Vorstellung entstanden, was Euch erwartet. Forrest Gump hatte anscheinend recht: „Life is like a box of chocolates, you never know what you're gonna get“. Da bleibt Euch wohl nichts anderes übrig, als dem weisen Rat von Rudi Carrell zu folgen: Lass Dich überraschen.


Wie heißt es so schön? Die Kunst liegt im Auge des Betrachters. Gerade viele moderne Kunstformen wirken stark polarisierend: Der eine liebt sie, die andere findet sie entsetzlich. Es ist also nicht auszuschließen, dass Ihr bereits nach wenigen Augenblicken feststellt: Selbst eine Darmspiegelung wäre deutlich erträglicher als dieses Event. Sagt dann nicht, wir hätten Euch nicht gewarnt!


Vielleicht entdeckt Ihr aber auch eine neue Leidenschaft und spielt, überwältigt von der Darbietung, mit dem Gedanken, Euren wenig erfüllenden Job aufzugeben und Karriere als Tänzer*in oder Performance-Artist zu machen. Auch hier eine kleine Warnung: Die meisten Künstler*innen nagen konstant am Hungertuch. Macht also nicht uns verantwortlich, wenn Ihr dank dieser Entscheidung auch in zehn Jahren noch auf die Tipps von Sprungnetz angewiesen seid, um besser über die Runden zu kommen.

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