Swing in den Sommer
Veranstaltungen
An drei Samstagen in diesem Jahr (27. Juni, 25. Juli und 29. August 2026) veranstaltet die „New Generation Swing e.V.“, in Kooperation mit der Hafencity GmbH, im Baakenpark auf der Tanzfläche der Hafencity das „Swingtanz Open Air“. Der Eintritt ist kostenfrei.
Baakenpark (Hafencity)
Los geht die Sause jeweils um 15 Uhr mit einem vorab Crashkurs als Einstieg in die Welt von Lindy Hop, Balboa & Co., und von 16 bis 19 Uhr heißt es dann „Tanzfläche frei!“ für alle.
>> Swing by and Swing out! <<
Seit Jahren erfreut sich Swing hierzulande großer Beliebtheit. Aber auch schon in „dunkleren“ Zeiten spielte diese Musik- und Tanzrichtung eine bedeutende Rolle.
In Hamburg z.B. entstand während der NS-Diktatur mit der „Swing Jugend“ eine explizit nonkonformistische Bewegung und das, obwohl, oder gerade weil, diese Musikrichtung in den späten 1930ern und 40ern in Deutschland verboten war.
Anders als die uniformierte Hitlerjugend tanzten und feierten die jungen Leute in Locations wie z. B. dem Alsterpavillion ihren beschwingten und freien Lebensstil. In vielen Fällen führte das dazu, dass sie unter anderem zur Zielscheibe der Gestapo wurden. (Quelle: Wikipedia)
In den USA hingegen wurde diese in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entstandene Jazz-Musikrichtung schon ein Jahrzehnt später zum Mainstream. Durch vor allem afro-amerikanische Musiker*innen geprägt, luden die schwingenden besonders den Takt betonenden, Rhythmen der Big Bands geradezu zum Tanzen ein.
Der von den Big Bands gespielte, fließende und schwingende Rhythmus — Groove genannt — brachte die Ballrooms wie z. B. das Savoy in New York zum „Toben“. Musiker wie Duke Ellington, Count Basie und Glenn Miller, welche Schwarze und Weiße gemeinsam zu den Klängen der großen Orchester zum Tanzen brachten, waren die Stars ihrer Zeit.
Der bekannteste unter diesen Tanz-Stilen war und ist der „Lindy Hop“. Ein sehr dynamischer und schneller Partnertanz, bei dem sogar Sprünge und akrobatische Einlagen zum Einsatz kommen. Weitere Tanzstile sind z.B. der Charlston, der Balboa oder auch der etwas simplere „East Coast Swing“.
An dieser Stelle möchten wir Euch einladen, auch einmal einen Blick auf www.einfal.de zu werfen.
Für eine entspannte Anreise zum Baakenpark in der Hafencity empfiehlt es sich, die öffentlichen Verkehrsmittel des HVVs zu nutzen. Die Fahrplanauskunft des HVVs findet Ihr hier: HVV. (Mit der U4 zu den Elbbrücken oder Hafencity University)
* Achtung: Bei schlechtem Wetter kann es zu Absagen oder Location-Verlegungen kommen.
Direkt vor Ort gibt es keine gastronomischen Angebote, nur in der Umgebung, also bringt gerne eigene Verpflegung mit!




