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Veranstaltungen

Die Hamburger Woche der Pressefreiheit

Von Sonntag, den 11., bis Samstag, den 17. Oktober 2026, seid Ihr im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit zu über 80 kostenfreien Veranstaltungen eingeladen. Es erwarten Euch Gespräche mit Journalist*innen, Workshops, Diskussionen, Redaktionsbesuche, Ausstellungen und vieles mehr.

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„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ (Grundgesetz Artikel 5, Absatz 1)


Klingt ja erstmal nicht schlecht, oder? Und wer will bestreiten, dass es in Deutschland um die Pressefreiheit besser bestellt ist als in vielen anderen Ländern. Laut aktueller Rangliste der Pressefreiheit steht Deutschland weltweit auf Platz 14 von 180. Also alles im Lot? Nicht wirklich! Probleme, manche davon auch selbstverschuldet, gibt es so einige. Angefangen beim Zeitungssterben über ein sinkendes Vertrauen in die etablierten Medien, die Konzentration vieler Medien in wenigen Händen bis hin zu handfesten Skandalen und einer steigenden Zahl an Straftaten gegen Journalist*innen. Auch vermehrter Einsatz von KI und gezielte Falschinformationen stellen die Presse vor große Herausforderungen.


Über all das und noch mehr könnt Ihr Euch während der Hamburger Woche der Pressefreiheit informieren und über viele dieser Themen auch mit Medienschaffenden diskutieren. Neben inhaltlich orientierten Angeboten stehen auch Veranstaltungen, die Euch einen Blick auf die technischen Abläufe hinter den Kulissen einer Redaktion erlauben, auf dem Programm. So könnt Ihr Euch z. B. bei Sat.1 Norddeutschland ein Bild machen, wie dort ein kompletter Arbeitstag von der Morgenkonferenz bis zur fertigen Live-Sendung aussieht. Auf ähnliche Weise präsentiert sich RTL Nord auf seinem Transparenztag, auch beim Spiegel, der MOPO und beim ZDF sind Redaktionsbesuche möglich. Aber aufgepasst: Für diese und einige weitere Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Genauere Informationen, wo Ihr Euch für entsprechende Events anmelden könnt, findet Ihr im Veranstaltungsprogramm.


Apropos Programm: Klickt Euch einfach mal durch und lasst Euch überraschen, was alles angeboten wird: Von „Halt die Fresse, linksgrünversifftes Pack!“ – Bitte nicht gleich Fackeln oder Mistgabeln auspacken und die Sprungnetz-Redaktion stürmen, genau so heißt eine Veranstaltung zum Thema Anfeindungen gegen Journalist*innen und die Folgen – bis "Inside Tagesschau – Zwischen Nachrichten und Meinungsmache" sind zahlreiche spannende Themen dabei.


Das Sprungnetz-Team wünscht Euch interessante Einblicke in die Welt der Presse und fruchtbare Diskussionen.


An dieser Stelle möchten wir Euch einladen, auch einmal einen Blick auf www.einfal.de zu werfen.


Für eine bequeme Anreise empfiehlt es sich, die öffentlichen Verkehrsmittel des HVVs zu nutzen. Die Fahrplanauskunft des HVVs findet Ihr hier: HVV.

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