Veranstaltungen
Vortrag über die Zwangsarbeit im VW-Werk Wolfsburg
Am Freitag, den 23. Oktober 2026, findet um 19 Uhr ein Vortrag über die Zwangsarbeit im VW-Werk Wolfsburg im SerrahnEINS Kulturzentrum statt. Der Eintritt ist frei.
SerrahnEINS e. V. Zentrum für Kultur und Gesellschaft
Serrahnstraße 1
21029 Hamburg
Bei dem Vortrag geht es u.a um die Zwangsarbeit im VW-Werk Wolfburg. Während des zweiten Weltkriegs mussten 20.000 Menschen für die NS-Kriegswirtschaft arbeiten. Darunter befanden sich 5.000 KZ-Häftlinge. Viele der Zwangsarbeiter*innen stammten aus den besetzten europäischen Ländern wie Polen und der Sowjetunion, besonders aber aus der Ukraine. Gesprochen wird an diesem Abend auch über das Schicksal der 400 Neugeborenen und Kleinkinder der Zwangsarbeiter*innen, die in einem „Kinderheim“ durch Hunger und unhygienische Zustände starben (Quelle: AG-Gedenken).
Der Referent an diesem Abend ist der ehemalige GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt. Brandt setzte sich selbst jahrelang für Entschädigungszahlungen an die überlebenden Menschen ein.
Der Vortrag findet im Rahmen der „Woche des Gedenkens“ statt und betrachtet die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Zwangsarbeiter*innen und das Schicksal der Neugeborenen und Kleinkinder. Thematisiert wird auch der lange Weg zu Aufarbeitung und Erinnerung (Quelle: AG-Gedenken).
Die AG Gedenken ist ein Zusammenschluss aus Organisationen, Parteien und Einzelpersonen im Bezirk Bergedorf. Dieser will mit Veranstaltungen an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnern. Weitere Veranstaltungen zum Thema Nationalsozialismus folgen.
Das Sprungnetz-Team wünscht Euch einen informativen Abend bei dem Vortrag „Zwangsarbeit im VW-Werk Wolfsburg“.
An dieser Stelle möchten wir Euch einladen, auch einen Blick auf www.einfal.de zu werfen.
Für eine bequeme Anreise empfiehlt es sich, die öffentlichen Verkehrsmittel des HVVs zu nutzen. Die Fahrplanauskunft des HVVs findet Ihr hier: HVV.








