Sola-Bona-Park Eidelstedt

Erholungspark und Spielplatz

An der Kieler Straße, Bushaltestelle Reichsbahnstraße

365 Tage im Jahr geöffnet

Der Sola-Bona-Park ist ein kleiner aber feiner Park, hinter einer alten Villa gelegen. Geschaffen Ende des 18. Jahrhunderts, liegt er an der stark befahrenen Kieler Straße und ist dennoch ein ruhiges Kleinod.
Gegründet von einem Pastor unter dem Motto „Sola bona quae honesta“, was bedeutet: „Nur die Dinge sind gut, die anständig sind“. Seine Geschäftsidee war ein Gasthaus für gehobene Ansprüche im damals noch dörflichen Eidelstedt. Er ließ den dazugehörigen Park gestalten und dort vielfältige Laubengänge sowie lauschige Verstecke anlegen.

Der Wandel vollzog sich vom Lustgarten zu einem privaten Landsitz. Seit 1956 ist das Gelände frei zugänglich. Die alte Villa und der Park im englischen Landschaftsstil wurden über die Jahre unterschiedlich genutzt. Heute befindet sich hier eine Kita.

Kommt man von der Kieler Straße, vergisst man schon nach wenigen Metern die hektische Großstadt und genießt im Park das Grün und den alten Baumbestand.

Vorbei an einem kleinen Teich kann man auf dem Weg durch die kleine Anlage flanieren, der zu einem Kinderspielplatz und zu einer Tischtennisplatte führt. Die zahlreichen Bänke laden zum Verweilen ein. Auf den großen Rasenflächen sieht man bisweilen Menschengruppen beim Picknick. Sie sind aber auch für Frisbee oder Wikingerschach geeignet.

Es gibt hier sehr alte Bäume (Rotbuchen, Eiben, Magnolien, Eichen, Rhododendren), teilweise mehrere hundert Jahre alt. Bis 2017 stand hier eine alte Eiche, die mehr als 350 Jahr auf dem Buckel gehabt haben soll, leider ist nach einem Sturm nur ein imposanter Stumpf übriggeblieben.

In direkter Nachbarschaft befindet sich das Poseidon Schwimmbad und die Eidelstedter Feldmark, die zum Wandern einlädt. Das Niendorfer Gehege, das an die Feldmark grenzt ist ein großes Waldgebiet für erholsame Ausflüge.

Der Park gilt als eine gartendenkmalpflegerisch bedeutende historische Grünanlage.